Wärmebrücken & Dampfdiffusionsbrücken Programm AnTherm Version 5.84 

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Randbedingungen Fenster

Das Fenster Randbedingungen listet alle Räume für die Sie Temperaturen und alle Wärmequellen für die Sie die Wärmeleistung eingeben können (die Randbedingungen).

Die Temperaturen der Räume werden mit Standardwerten anfänglich vorbelegt:

  • dem ersten Raum wird die Raumlufttemperatur -10°C zugeordnet
  • allen anderen Räumen die Temperatur +20°C.

Anmerkung: Diese Vorbelegung kann in den Anwendungseinstellungen geändert werden.

Die Räume werden in alphabetischen Reihenfolge sortiert angezeigt. Daraus ergibt sich, das durch die konsequente Namensvergabe der Räume automatisch die Vorbelegung passend gewählt wird:

  • Außenraum kommt vor Innenraum
  • Raum 00 kommt vor Raum 03 und vor Raum 10
  • Raum 11 kommt vor Raum 1.

Enthält die Bauteilkonstruktion auch Leistungsquellen (Wärmequellen bzw. Senken, die Power Sources) werden diese hier zur Eingabe der Leistungsdichte [W/m3] angeboten. Die Wärmequellen sind anfänglich ohne Leistung (gleich 0 W/m3) vorbelegt.

Bemerkung: Bei vorliegen der Lösung  einer Dampfdiffusionsaufgabe wird die für die Auswertung der Partialdruckverteilung im inneren des Bauteils notwendige Eingabe der relativen Raumluftfeuchte als zusätzliche Spalte auch angefordert:

Die relativen Raumluftfeuchten der Räume werden anfänglich wie folgt vorbelegt:

  • dem ersten Raum wird die relative Raumluftfeuchte 80% zugeordnet
  • allen anderen Räumen die relative Raumluftfeuchte 53%.

Anmerkung: Diese Vorbelegung kann in den Anwendungseinstellungen geändert werden.
 
Name Bezeichnung (Name) des Raumes oder der Wärmequelle (nicht editierbar)
 
Wert Der Wert der Randbedingung die dem jeweiligen Raum (Temperatur °C) oder Wärmequelle (Leistungsdichte W/m3) zugeordnet werden soll.
Einh. Einheit des Wertes der Randbedingung (nicht editierbar)
Rel. Feuchte Relative feuchte der Raumluft in Prozent
Part. Druck Der aus der Eingabe der Temperatur und relativen Feuchte errechnete Partialdruck in hPa (nicht editierbar)
Graphische Auswertung auch Anzeigen Die Graphische Auswertung (Ergebnis 3D Fenster) nach dem Anwenden der Randbedingungen anzeigen. Bei der ausgeschalteter Einstellung wird die Graphische Auswertung (sofern diese noch nicht offen ist) nicht gestartet.
Siehe auch Programmeinstellungen.
Sekundärfunktionen berechnen Die Sekundärfunktionen (Wärmestromdichte, relative Oberflächenfeuchte, etc.) auswerten. Wenn ausgeschaltet wird lediglich die Temperatur für die Ergebnis 3D Auswertungen berechnet. Dies kann zur wesentlichen Einsparung der Aufbereitungszeit der Auswertung als auch geringerem Speicherbedarf beitragen.
Siehe auch Programmeinstellungen.
Anwenden Dient zur Bestätigung der Eingabe in dem Fenster und löst die Superposition sowie diverse Auswertungen aus.

Sie Bestätigen die Eingaben durch die Betätigung der Schaltfläche Anwenden. Die eingegebenen Randbedingungen werden auf die Basislösungen (die g-Werte) angewendet. Falls die Berechnung erforderlich ist, wird diese automatisch ausgelöst.

Anmerkung: Die Schaltfläche "Anwenden" blinkt, wenn ein neuer Lösungssatz vom Solver vorliegt aber die in diesem Fenster eingegebenen Randbedingungen auf diesen Lösungssatz noch nicht angewendet wurden.
Anmerkung
: Die Schaltfläche "Anwenden" wird inaktiv angezeigt, wenn eine oder mehre Basislösungen nicht vollständig berechnet (gelöst) wurden, also fehlen.

Das Ergebnis der Temperaturverteilung im Bauteil wird als Superposition der einzelnen Basislösungen multipliziert mit der zugehörigen Randbedingung erstellt. Die Ergebnisse werden als Textberichte aufbereitet und stehen zur Ausgabe auf dem Drucker oder Abspeicherung als Adobe PDF, MS.Word oder MS-Excel bereit. Die Verteilung der Temperatur in der Bauteilkonstruktion sowie die weiteren Sekundärfunktionen dienen als Basis für diverse graphische Auswertungen.

Die eingegebenen Randbedingungen werden mit in der Projektdatei gespeichert.

Wichtig! Um die eingegebenen Werte der Randbedingungen zwischen den Programmläufen zu behalten ist es notwendig das Projekt explizit und manuell zu Speichern (das Automatische speichern der Projektdaten erfolgt beim Anwenden der Randbedingungen nicht!).

Anmerkung: Für die Eingabe der Leistungsdichte benötigen Sie den Wert in W/m3. Zur Kontrolle finde Sie in dem Bericht "Bauteilliste" die Angabe des Gesamtvolumens einer jeden Wärmequelle. Im Ergebnisbericht und im Bericht "Probepunkte" finden Sie neben der Angabe der Leistungsdichte auch die resultierende Gesamtleistung einer jeden Wärmequelle.

DAMPF-Option: Die Analyse der mehrdimensionalen Wasserdampf-Diffusionsvorgänge ist nur mit der DAMPF-Option des Programms möglich..

Siehe auch: Element Editor, Elementarten, Auswertungen und Ergebnisse, Standard Randbedingungen


 Wärmebrücken in 2D und 3D berechnen und untersuchen mit AnTherm® 

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2010-02-23 18:25 +0100